Behebung der PU

Gary Craigs Grundgedanke zur Auflösung bzw. »Umkehrung« der PU bestand zuerst einmal darin, das Problem zu bezeichnen und dann mit postiven Worten (siehe dazu), wie Liebe und Akzeptanz zu verbinden. So empfielt er auch zur Behebung der »globalen Selbstsabotage« den folgenden Satz dreimal laut auszusprechen und dabei den »heilenden Punkt« zu reiben:

»Ich liebe und akzeptiere mich voll und ganz so, wie ich bin, auch mit allen meinen Unzulänglichkeiten und Fehlern.«

Durch diese Art von Verknüpung erwartet Gary Craig eine Auflösung der in dem Satz steckenden negativen oder besser gesagt unerwünschten Eigenschaften. Daher läßt er auch in der »Einstimmung« das vorher erarbeitete und zu behandelnde Problem benennen und mit der Formulierung »liebe und akzeptiere ich mich voll und ganz so, wie ich bin« verknüpfen.

An diesem Punkt bin ich persönlich allerdings anderer Meinung als Gary Craig und viele andere EFT-Anwender.

Selbst wenn durch die Aussage »obwohl ich xy noch habe, liebe und akzeptiere ich mich voll und ganz so . . .« das Problem xy abgeschwächt wird, bleibt die Aufmerksamkeit dennoch bei dem Problem, welches dann auch noch in das Energiesystem hinein gerieben bzw. geklopft wird.

Ich habe die Erfahrung gemacht, daß diese Formulierung selbst mit Auslöser für eine PU sein kann. Aus diesem Grund empfehle ich gedanklich zur erwünschten Veränderung zu gehen und diese als noch nicht geschehen in den Satz einfließen lasse.

Also:

»Obwohl ich den erwünschten Zustand noch nicht erreicht habe, liebe und akzeptiere ich mich voll und ganz und so, wie ich bin.«

Hiermit habe ich einen dreifachen positiven Effekt:

Einmal wird die Aufmerksamkeit auf den erwünschten Zustand gelenkt, zum anderen akzeptiert der Verstand als »Zensor« das (noch) nicht Vorhandensein des erwünschten Zustands und schließlich wird dieses (das Nichtvorhandensein) durch die positive Wortenergie auch noch aufgelöst.

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